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Gedanken zum Neuen Jahr 2019

Liebe Mitglieder der Prostatakrebs Selbsthilfegruppe Ammerland e.V.,
wieder starten wir mit unseren Angehörigen in ein neues Jahr unserer Gemeinschaft in der Selbsthilfegruppe. Da ist es wieder an der Zeit kurz auf das vergangene Jahr zurückzublicken und die Aufstellung für 2019 vorzunehmen.

Nicht alle guten Vorhaben konnten wir im vergangenen Jahr umsetzen und durchführen. Das lag zum einen daran, dass wir nur eine kleine Vorstandsmannschaft hatten und nicht alle Aufgaben in vollem Umfang abdecken konnten. Das lag aber zum anderen auch daran, dass oftmals die vorbereiteten Angebote, trotz intensiver Unterstützung von Mitgliedern aus den eigenen Reihen, nicht von allen Mitgliedern so angenommen wurden, wie wir es uns erhofft hatten.

Die Mitglieder des Vorstandes unserer SHG hatten allerdings auch viele Tätigkeiten in den übergeordneten Organisationen der ehrenamtlichen Krebsselbsthilfe zu leisten. Auch der Überbau in den Landes- und Bundesorganisationen der Krebsselbsthilfe musste strukturiert und gestaltet werden.

Die direkte Arbeit mit und für unsere Mitglieder werden wir in 2019 straffen und uns verstärkt der Gewinnung von aktiven Mitgliedern zur ehrenamtlichen Mitarbeit widmen. Hiermit rufe ich dazu auf. Die ehrenamtliche Arbeit muss auf weitere Schultern verteilt werden, wenn wir weiterhin die Qualität der fachlichen Informationen und kameradschaftlichen, freundschaftlichen Zuwendung als vorrangige Ziele verfolgen und umsetzen wollen. Jeder der mitmacht wird umfänglich und hochwertig ausgebildet, um unsere Maxime „Gespräche der betroffenen Patienten auf Augenhöhe mit den Ärzten“ weiter ausbauen zu können. Die Patienten müssen in die Lage versetzt werden, ihren Weg durch die Erkrankung selbst und eigenverantwortlich mit den Ärzten zu beraten und zu entscheiden. Dazu benötigen wir ein starkes Netzwerk und ausreichenden Willen zur Mitarbeit aller Beteiligten.

Dieses Jahr wird Bad Zwischenahn 100 Jahre den Titel „Bad“ tragen und dieses tolle Ereignis als Kurort feiern. Wir wollen dabei Flagge zeigen und beweisen, dass auch die Patienten selbst sich in die Weiterentwicklung und Gestaltung von Früherkennung, Diagnose, Therapie und Rehabilitation der Krebserkrankungen einbringen können.

Für alle betroffenen Patienten und ihre Angehörigen wollen wir kräftige Hilfestellung in den schwierigen Fragen der Behandlung der Krebserkrankungen anbieten und sie in schwierigen Lebensphasen unterstützen und begleiten.

Dazu werden wir gemeinsam auf unseren Veranstaltungen und Treffen flexibel unser Programm für 2019 planen, gestalten und durchführen. Das Rückgewinnen von Lebensqualität trotz einer schweren Erkrankung mit allen ihren Nebenwirkungen wird eine unserer gemeinsam zu lösenden Aufgaben sein. 

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern und ihren Angehörigen im Namen des Vorstandes einen guten Start in das Neue Jahr und eine stabile Gesundheit mit viel Freude am Leben in unserer Gemeinschaft.

Joachim Böckmann